Kirche zu Oelixdorf

Die Kirchengemeinde wurde 1966 von der Laurentii-Gemeinde in Itzehoe abgetrennt.
Zugleich erhielt sie eine eigene Kirche, die 1967 eingeweiht wurde.
Das Besondere an ihr ist die Form des Daches, das sechseckigen Raum bergend umschließt. In seinem Mittelpunkt steht - fest verankert - die Taufe. Die beiden Glocken " Hoffnung" und " Vertrauen" läuteten das erste Mal zum Weihnachtsfest 1986 . 1987 wurde der Turm errichtet. Kirche und Turm wie auch Pastorat und Gemeindehaus entwarf das Ingebieurbüro Dieter Langmaack, Hamburg.

Adresse : St-Martin Kirche , Bornstücken 6, 25524 Oelixdorf.

Ein neues Gemeindezentrum

Der Wunsch nach einer eigenen Kirche bestand schon lange in Oelixdorf. Bereits 1964 gewann der Architekt Langmaack aus Hamburg den Wettkampf für den Bau des neuen Gemeindezentrums in Oelixdorf. Es sollte eine Kirche, ein Gemeindehaus, das Pastorat und eine Küsterwohnung in dem Neubauviertel Bornstücken entstehen. Aber erst 1966 erfolgte die Grundsteinlegung für das Gemeindezentrum und das Richtfest für die Kirche.
Am 9. Juli 1967 weihte Bischof Hübner den Bau feierlich mit einem grossen Festgottesdienst ein.
Die Kirche, mit einem sechseckigen Grundriss, ist einem Zelt nachempfunden, um an die Urgemeinde zu erinnern, die mit Moses durch die Wüste zog und in einem Zelt den Gottesdienst feierte.
"Nu is Oelixdörp ok Karkdörp worn !" erklärte der damalige Bürgermeister Kurt von Soosten .
Erst 20 Jahre später wurde der Turm feierlich durch Probst Gerber eingeweiht. Die Glocken "Hoffnung" und "Vertrauen" rufen seitdem die Gemeinde zu den Gottesdiensten.