Erotischer Musikzug in Zeitungsberichten

So oft wie in diesem Jahr waren wir noch nie in Zeitungs und Fernsehberichten. Hier ein kleine Aufzählung :

* RTL ( Fernsehauftritt ) wurde 4 mal wiederholt
* N3 ( Fernsehauftritt )
* Norddeutsche Rundschau ( ca. 10 Berichte / Fotos )
* Hamburger Abendblatt ( mit einem Riesenfoto )
* Focus
...... etc.
Einige Berichte sind hier abgebildet.



Hüllenloser Auftritt

Musikzug posiert für Männerkalender 



Musikzug im Focus

Erotischer Musikzug und Werbung für Oelixdorf 



Hamburger Abendblatt

Bericht im Hamburger Abendblatt 



Abendblatt zum Nachlesen

Pralles Itzehoe: Ein Kalender macht Furore


Schmerzhaft und peinlich", ereifert sich ein Bürger online. Ein anderer würde den "Stadtmanager lieber auf einem Bild sehen, wie er gerade diversen Lobbyisten den Hintern versohlt - und das in an-gezogenem Zustand". Im Internet-Forum der Stadt Itzehoe lassen manche so richtig ihren Frust raus.

Der Stadtmanager jedoch ist nackt: Hauke Rathjen hat tatsächlich für einen Akt-Kalender die Hüllen fallen lassen. Auf der Dezember-Seite ist er als Weihnachtsmann zu sehen, dem es im Mantel zu heiß geworden ist. "Stadtmarketing", sagt er, "muß provokant sein, wenn man sich positionieren will." Die Kalender-Nackedeis aus der Region sind Stadtgespräch.

Eine Idee britischer Hausfrauen - die nackt beim Plätzchenbacken oder Häkeln posierten und mit den Kalenderfotos für einen guten Zweck sammelten -, führte nicht nur zu einem Film ("Calendar Girls"), sondern findet immer mehr Nachahmer. Studenten in Bamberg ließen sich für einen Kalender nackt fotografieren ("aktstudien 04/05 - ausgezogen für eine bessere Bildung"), um mit dem Erlös ihrer hart sparenden Uni unter die Arme zu greifen (die Uni lehnte die 30 000 Euro bislang mit schamhafter Begründung ab).

Und jetzt Itzehoe. Dort meldeten sich bei den Initiatoren, Buchhändler Andreas Meurer und Fotografin Sabine Soyka, nach einem Aufruf 52 Männer zum Casting ("knackige und nicht so knackige").

Auswahlkriterium: Sie sollten "lecker" aussehen (Soyka), aber noch wichtiger sei Charisma. Unter den Bewerbern war sogar ein komplettes Blasorchester aus Oelixdorf.

Für manche Motive war ein bißchen Überzeugungsarbeit nötig. Einen älteren Herrn, den Sabine Soyka vom Baden im See kannte, überredete sie, den "Poseidon" mit Dreizack zu geben: "Der war so schön behaart, den wollte ich unbedingt." Andere Kalenderblätter zeigen zwei ehemalige deutsche Turn-Meister im Optikergeschäft; einen Busfahrer, einen Hafenarbeiter. Die Herren der freiwilligen Feuerwehr Heiligenstedten ließen sich auf ihrem Ball zu fortgerückter Stunde zum Mitmachen überreden. Der Bürgermeister selbst hatte eine Bildidee ("Verwaltungs-Akt"), ließ es dann aber lieber bleiben.

Über den mal witzigen, mal schön kitschigen Kalender rümpfen manche die Nase, auch die Kirche St. Laurentii wollte die angebotene Spende für ihren Turm lieber nicht annehmen. Inzwischen aber ist der Kalender Kult: Soyka hat Dutzende Vorbestellungen, will aber nach der Erstauflage (2500 St.) nicht nachdrucken. Fürs nächste Jahr plant sie einen Nackten-Kalender nur mit Feuerwehrmännern und -frauen. Der vielgescholtene Stadtmanager Rathjen bekommt von jedem verkauften Kalender 2 Euro fürs Stadtsäckel. Damit will er die Weihnachtsbeleuchtung der City bezahlen.

Den Kalender für 15 Euro gibt es ab 7. 11. (verkaufsoffener Sonntag) bei "Bücher-Känguruh" (Itzehoe, Feldschmiede 74), bei Soyka (Itzehoe, Breite Straße 4) und über www.soykadesign.de. rmm
erschienen am 30. Oktober 2004 in Wochenende



Nach oben



Steinburger Männer

Steinburger Männer erotisch abgelichtet 



Nach oben