Geschichte

Der belgische Instrumentenbauer Adolphe Sax war sehr erfindungsreich und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die französische Armee mit Blasinstrumenten zu beliefern. Wichtige Komponisten wie Hector Berlioz, Georges Bizet und Giuseppe Verdi haben Sax gefördert, so dass dieser seine Ideen verwirklichen und 1841 das Saxophon entwickeln konnte, das die Vorzüge von Blechblas- und Holzblasinstrumenten in sich vereinigt.
Das neue Instrument fand schnell in die Militärmusik Eingang, ins Orchester wurde es erst allmählich von Komponisten wie Paul Hindemith, Claude Debussy, Igor Strawinsky und Giacomo Meyerbeer integriert. Seit 1920 ist das Saxophon ein wichtiges Jazzinstrument.


Charakteristika

Das Saxophon hat wie die ihm verwandte Klarinette ein Rohrblatt. Es ist aus Blech und hat eine stark konische Röhre mit weiter Mensur. Es wird im Gegensatz zu der Klarinette in die Oktave überblasen. Das Klappensystem ähnelt dem der Oboe. Als Soloinstrumente werden vor allem Sopran-, Alt,- Tenor- und Baritonsaxophone eingesetzt. Daneben gibt es noch Sopranino-, Bass-, Kontrabass- und Subkontrabasssaxophone. Der Tonumfang umfasst bei jeder Größe etwa zweieinhalb Oktaven. Die tieferen Instrumente vom Alt abwärts haben ein aufwärts gebogenes Schallstück und einen abgewinkelten Rohrbeginn.
Der charakteristische klangvolle und vibratoreiche Klang in der Mittellage kommt durch das starke Vorkommen der tieferen Teiltöne zustande.